Archäologie

Mission Titanic: Tiefseeexpeditionen zum berühmtesten Wrack der Welt

Ein ganz besonders bemerkenswertes Buch            !! Das gleich in mehrerer Hinsicht. Einmal ist es ein ungewöhnliches Titanic-Buch, denn es enthält das Wichtigste zu einigen Dokumentarfilmen, für die der Autor drei Expeditionen in MIR-Tauchbooten zur Untergangsstelle dieses Luxusliners unternommen hat, und zum anderen liest es sich teilweise wie eine Autobiografie, die sehr viel über das Wesen des Autors, sein Denken, seinen persönlichen Einsatz, sein technisches Können und seine Kreativität aussagt. So erfahren wir, dass er schon früh mit dem Tauchsport begonnen hat. Cousteau war sein Vorbild, dazu knüpfte er Kontakte zu anderen UW-Forschern, baute noch als Bub ein Modell eines UW-Labors nach, hatte hochfliegende Pläne und war gleichzeitig sehr an der Geschichte der Titanic interessiert. Weiterlesen “Mission Titanic: Tiefseeexpeditionen zum berühmtesten Wrack der Welt” »

Legendäre Schiffswracks: Von der Arche Noah bis zur Titanic

Na ja – eine unterhaltsame Lektüre, leicht lesbar, gut verständlich geschrieben, mitunter sogar spannend – ein durchaus netter Zeitvertreib, aber kaum mehr. Zwar vermag das Buch bei relativ unbekannten Wracks, einigen allgemeiner gehaltenen Kapiteln  und dem  über das Abwracken ausgedienter Schiffe dem interessierten Leser einige Neuigkeiten zu bieten, aber im Allgemeinen erreicht es leider nicht den Tiefgang, wie man dies sonst von den anderen Büchern des Theiss Verlages kennt. Weiterlesen “Legendäre Schiffswracks: Von der Arche Noah bis zur Titanic” »

Kriegsschrott in der Ostsee

Das Tauchgebiet von Reinhard Öser erstreckt sich entlang der über 1700 km langen Küstenlinie Mecklenburg-Vorpommerns und von dort aus über die gesamte mittlere Ostsee, d. h. bis hin nach Schweden. Es ist ein riesiges Gebiet, in dem sich ein großer Teil der rund 3000 Wracks befinden, die seit 1600 im gesamten Gebiet der Ostsee verstreut sind. Dabei interessieren ihn insbesondere solche aus dem 1. und 2. Weltkrieg und der Zeit dazwischen. Öser ist UW-Archäologe und Profitaucher. Er arbeitet mit anderen UW-Archäologen, gut ausgebildeten Sporttauchern, Freunden der Marinekameradschaft Kampfschwimmer Ost e.V., wechselnden internationalen Crews und dem Amt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern zusammen, um verschollene Schiffe aufzuspüren, zu sichern und zu dokumentieren. Weiterlesen “Kriegsschrott in der Ostsee” »

Lusoria – Ein Römerschiff im Experiment

Die Schiffsarchäologie beschäftigt sich nicht nur mit unter Wasser gefundenen Wracks, sondern auch solchen, die z.B. bei Ausschachtungen an Land ausgegraben wurden, so z.B. mit den fünf Römerschiffen von Mainz und den beiden Flusskriegsschiffen von Oberstimm nahe Ingolstadt. Die dendrologische Untersuchung der Mainzer Schiffe ergab, dass die Bäume dazu in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts geschlagen wurden. Alle Schiffe gehörten einer neuen Generation einreihiger, schlanker Ruderfahrzeuge von etwa 20 Meter Länge mit Zusatzbesegelung an, eben den Lusorien, die ganz auf Geschwindigkeit und gute Manövrierbarkeit ausgelegt waren. Mit ihnen suchte man die Flussgrenzen des Römischen Reiches entlang des Rheins und der Donau mit ihren Nebenflüssen zu kontrollieren und zu sichern. Die gefundenen Holzreste wurden exakt vermessen und konserviert, und der spätere Nachbau sollte mehr Klarheit über die Konstruktion, den Bau und die Wirksamkeit dieser Boote bringen.

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TITANIC – Vier Tage bis zur Unsterblichkeit

Das Buch zum 100sten Jahrestag der Katastrophe, das bisher letzte einer ungeheuren Vielzahl von Büchern zu diesem Thema, die mit ihren ergänzten und erweiterten Neuauflagen, den verschiedensten Sonderausgaben und all den Übersetzungen mittlerweile über 2500 Bände ausmachen. Und doch ein Buch, das anders ist als die übrigen. Dazu bereiste der Autor die Originalschauplätze, Er berichtet sachlich, emotionslos und so, sodass man sich leicht einen Allgemeinüberblick verschaffen kann. Sicher geht es dabei auch um die Technik und die luxuriöse Ausstattung des Schiffes, doch im Wesentlichen geht es um die Menschen, die das Unglück miterlebten oder von außen betrachteten, die an der Konstruktion, dem Bau und Betrieb des Schiffes oder am Auffinden des Wracks beteiligt waren.

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Auf Schatzsuche in den sieben Weltmeeren

Ein Bericht über verschiedene UW-archäologische Arbeiten, vornehmlich vor der ägyptischen Mittelmeerküste, aber auch über die Bergung der 400 Jahre alten Galeone „San Diego“ im Gebiet der Philippinen. Die Texte sind kurz gefasst, doch umfassend genug, um einen Einblick in alle damit verbundenen Teilbereiche zu erhalten, von der Auffindung bis zur Bergung und darüber hinaus.

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Duncan Camerons Schatzsuche auf dem Meeresgrund – Ein interaktives Abenteuer

Ein großartiges Jugendbuch, das auch die Eltern begeistern wird! Erzählt wird von der Suche nach einem Goldschatz, den ein verstorbener Onkel entdeckt hat, und dessen Lage er seinem Neffen im Testament mitteilt. Der muss nur clever genug sein, ihn nach den verschlüsselten Angaben zu finden. Besucht werden dabei Untergangsstellen einer ganzen Reihe reell existierender Schiffswracks von der Antike bis zur Neuzeit, ebenso Bergungsgesellschaften, Museen und die Werkstätten zur Restauration versunkener Artefakte.

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Schlafende Schiffe – Die Wracks im Roten Meer

Tauchen in Wracks gehört zu den Höhepunkten eines jeden Tauchurlaubes! Das gilt besonders, wenn sie von Korallen überwachsen  und mittlerweile fast selbst zum Riff geworden sind. Die beiden Autoren geben in diesem Buch einen Überblick über eine Vielzahl sehr reizvoller Wracks in ägyptischen Gewässern des Roten Meeres.

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Schätze auf dem Meeresgrund – Atlas versunkener Schiffe

Das Buch wurde schon einmal von einem anderen Verlag herausgebracht, wobei gegenüber der heutigen Ausgabe lediglich Haupt- und Untertitel miteinander vertauscht waren. Ansonsten ist alles gleich geblieben. Bedauerlich eigentlich, denn an sich sollte man als Verleger wissen, dass sich in zehn Jahren eine Menge ändern kann, und deshalb wäre es für ein Sachbuch (!) wie diesem unbedingt angebracht gewesen, es erst einmal einem Fachlektorat zu unterziehen. Dabei wäre dann aufgefallen, dass z.B. die Ausführungen über die digitale Fotografie (S. 40) in dieser Form keinesfalls mehr haltbar sind, und gleichzeitig hätte man auch all die anderen „Klopse“ ausmerzen können, die mich schon damals beim Lesen der ersten Ausgabe störten, die im Wesentlichen den Übersetzern anzulasten sind. Auch damals wurde also schon am falschen Ende „gespart“…

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Wracktauchen – Die interessantesten Tauchgänge in der westlichen Ostsee

Ingo Oppelt ist Bootsführer eines Tauch-Expeditionsschiffes und seit 1994 auch Leiter der Tauchgruppe des »Deutschen U-Boot-Archivs«. Er besitzt eine der Umfangreichsten Wrackdatenbanken der Nord- und Ostsee, die rund 7000 Positionen mit den dazugehörigen Beschreibungen umfasst. Aus seiner jahrelangen taucherischen Erfahrung heraus stellt er in dem vorliegenden Buch für Sporttaucher eine Auswahl von 40 besonderen Wracks zwischen Flensburg und dem Darß zusammen, die in ein- und mehrtägigen Tauchfahrten aufgesucht werden können.

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